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Schuljahr 2013 / 2014
Projekt „Kinder stark machen“

Zwei Wochen Gewaltpräventionsprojekt an der Grundschule Wombach

In Zusammenarbeit mit der „Kommunalen Jugendarbeit Main-Spessart“ fand vom 23.9. bis 4.10. 2013 für die Schüler der Jahrgangsstufen 1 - 4 ein Projekt zur „Prävention von Gewalt“ statt.
Dem Projekt voraus ging ein Elternabend, an dem  Kreisjugendpflegerin Andrea Schön den Eltern aufzeigte, dass Gewalt gegen Kinder auch in unserer Gesellschaft in den verschiedensten Formen vorkommt.
Besonders häufig sind Kinder Opfer von tätlichen Aggressionen. Dabei zeigte sie Möglichkeiten auf, wie Eltern durch Erziehungshaltungen vorbeugend wirken können.

In drei Unterrichtseinheiten, je 90 Minuten, lernten die Kinder im 1. Block eigene Gefühle und die anderer Menschen wahrzunehmen und erfuhren Möglichkeiten, die eigenen Gefühle gegenüber anderen auszudrücken.
Im 2. Block erfuhren die Kinder, wie wichtig es ist „Nein“ zu sagen bzw. wie man sich Hilfe holen kann.
Im 3. Block wurde der Teamgedanke aufgegriffen und den Schülern vermittelt,  wie sie mit ihrem Ärger und ihrer Wut umgehen können, ohne dass sie sich und andere damit verletzen.
Die Vertiefung erfolgte in einem dritten Baustein durch die Klassenlehrkraft.

Das Projekt ist weit mehr als Prävention, da allgemeine soziale Verhaltensweisen gelernt und geübt werden.
Im Unterricht trainieren die Schüler täglich Konfliktbewältigung, indem Rücksicht, Höflichkeit und Disziplin immer wieder bewusst gemacht werden.
 
So sahen Schüler/-innen der vierten Klassen das Projekt:

„Am Donnerstag haben wir das „Spiel der Gefühle“ gespielt. Wer dieses Gefühl (z.B Stolz) schon einmal hatte, musste aufstehen und sich einen neuen Platz suchen.“ (Tolga, 4a)
„In der ersten Doppelstunde haben wir Frohlanda und Fridolin kennen gelernt. Die Frohlanda hatte Geburtstag und der Fridolin ist hingefallen. Wir sollten aufschreiben und  malen, wie sie sich fühlen oder was sie da machen.“ (Jenny, 4a)
„In der zweiten Stunde haben wir aufgeschrieben, was Gewalt ist und was man dagegen machen kann.“ (Katharina, 4a)
„Frau Niklaus hat uns kurze Geschichten erzählt und wir sollten sagen, ob das Gewalt oder keine Gewalt ist.“ (Charlotte, 4a)

„Am Montag trafen wir uns alle in der Turnhalle und spielten das Spiel „Kamelmetzgerei“. Das hat mir am besten gefallen.“

„Der Metzger hat versucht, das alte Kamel zu berühren und die Kamelherde musste das Kamel verteidigen.“ (Tolga, 4a)

„Die Gewaltprävention hat mir sehr gefallen und ich habe viel dazu gelernt, wie ich Gewalt vermeiden kann. Die Spiele waren auch sehr schön.“ (Tim, 4a)